Kurze Vorstellung meines Imker-Werdegangs:

 

Mit dem Imkern habe ich 1990 mit zwei Ablegern in DN Maß begonnen. 1997 habe ich die Prüfung als Tierwirt, Schwerpunkt Bienenhaltung, mit Erfolg in Mayen abgelegt. Mit Hilfe von Imkermeister Fußbroich stockte ich die Völkerzahl bald auf 50 Völker auf und wurde auch Mitglied im Berufsimkerbund. Vornehmlich arbeitete ich mit DN und Zandermaß in der Heroldbeute. Nach einigen Kursen in der instrumentellen Besamung bei Prof. Dr. Schley und Erwerb der nötigen Apparaturen fing ich an Königinnen künstlich zu Besamen um eine reine Carnika-Zucht sicherzustellen. Damals war in unserer Gegend die Buckfast gerade in den Anfängen und gehasst wegen ihren angeblichen Eigenschaften als Stechbiene und  vieles mehr, sogar ein Ausschluss aus dem Verein wurde angedroht . . . da war ich noch Jungimker und habe fast alles geglaubt was der Imkermeister bei den Versammlungen so erzählt hat!  Die Carnika ist ja auch eine gute Biene und da kamen damals auch keine Fragen meinerseits auf.  Im Jahr 2005 habe ich die Imkerei wegen meiner beruflichen Selbstständigkeit auf Pause gestellt. 2014 habe ich dann die Imkerei wieder aufgenommen und mich neu orientiert. Die Buckfast hatte mich Interessiert und die Betriebsweise sollte bei einem Neuanfang überdacht werden. Also nach einigen Überlegungen und Tests entschied ich mich für die Buckfastbiene mit Brutanpassung auf Zadant mit Absperrgitter und Honighalbrähmchen! Ohne Schleier an den Völkern zu arbeiten ist für mich selbstverständlich. Königinnenzucht im Miniplus kam noch hinzu. Bis heute für mich und meine Betriebsweise perfekt!